TSM - Business & Logistics Consulting

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Unser Kunde

Die Hobas Gruppe (www.hobas.com) entwickelte sich rund um die geniale Erfindung eines Technikers aus dem Textilbereich, der vor mehr als 50 Jahren die Idee hatte, gesponnene Glasfasern in Verbund und zusammengehalten durch ungesättigtes Polyester zu einem Verbundwerkstoff zu kombinieren, der durch rotierende Metall-rohre zu Rohren geschleudert wurde. 18 Unternehmen in Europa, sowie 1 in den USA und 2 Konzernfirmen in Österreich bilden die Hobas Gruppe, die heute weitgehend im Besitz der Wietersdorfer Gruppe (www.wup.at) steht.

Ziele:

  • Konkrete Maßnahmen zur Senkung der Transportkostenanteile in der Wert-schöpfungskette

Unsere Leistungen:

  • Workshops zur Definition von Messparametern der Logistik
  • Maßnahmenkatalog als Grundlage für weitere IT Verbesserungen

Ergebnisse:

  • Systemseitig e direkte Kostenzuordnung zu dem einzelnen Auftrag
  • Reduktion der Transportkosten im Verhältnis zum Umsatz um 2-stelligen Pro-zentsatz
  • Massnahmenkatalog für interne Folgeprojekte

Das Projekt

Durch steigende Transportkosten (LKW - Maut als neuem Kostenfaktor) wurde das Unternehmen sensibilisiert, die aktuellen Logistikabläufe zu durchleuchten und Optimierungs- und Einsparungspotenziale zu erheben.

Es wurden die Logistikkosten in diversen Workshops auf Basis der vorhandenen Daten analysiert. Ein erstes Ergebnis war, dass in der bis dahin verwendeten Systemumgebung eine direkte Zuordnung der Transportkosten zu den Produkten, Lieferungen und Leis-tungen nicht möglich war. Es wurde daher eine neue Kennzahl zur anteiligen Bewertung der Transportkosten entwickelt und auf Basis der Artikel als Kennzahl dem Auftrag hinterlegt.

Diese Vorgehensweise erlaubte ohne Änderung der Systemumgebung die Transportkosten auf Ebene der Kostenträger im Reporting nachträglich zuzuordnen und zu analysieren.

In interaktiven Workshops wurden Definitionen von Messparametern festgelegt, die in der IT ohne Zusatzaufwand evaluierbar waren und damit einen klaren Maßstab für die Raumnutzung der Verkehrsmittel ergaben. In einem ersten Schritt wurden Trends aus Vergangenheitsdaten und fortlaufenden Daten ermittelt und in einem weiteren Schritt für jeden Transportauftrag vorab ein Wert ermittelt. Wurde dabei ein Grenzwert überschritten, wurden mit den Kunden entweder die Transportpreise neu verhandelt oder Sonderregelungen für Einzeltransporte getroffen. Die Leistungen und die Qualität der Transportlogistik wurden so erstmals messbar.

Weitere Maßnahmen bis hin zur Erneuerung der gesamten IT wurden gremial mit dem Projektteam von HOBAS besprochen und in einem Maßnahmenkatalog als Grundlage für weitere Verbesserungen zusammengefasst.

Die Vorgehensweise wurde gruppenweit vereinheitlicht und auf Basis des Maßnahmen-katalogs konnten die Transportkosten im Verhältnis zum Umsatz nachhaltig um einen 2-stelligen Prozentsatz reduziert werden.

Es gab zum Teil auch für den Kunden erstaunliche Ergebnisse, die Teils in der Anpassung der Kalkulation, teils in der Veränderung der Auftragsvergabe im Transportwesen ihren Niederschlag fand und in diversen Subprojekten vom Kunden intern als konkrete Maßnahmenpakete umgesetzt wurden.

Die Transportkosten in der Bezugskostenrechnung wurden als wesentlicher neuer Faktor auch systemseitig implementiert. Schwächen der vorhandenen IT - Infrastruktur wurden aufgezeigt und dokumentiert und haben letztlich erst nach Abschluss unseres Projekts als Auslöser zur Einführung eines neuen IT - Systems (ERP) geführt. Für Hobas wurden viele neue Ansätze zur Reduktion der Transportkosten im Rahmen der Gesamtlogistikkosten erhoben und in Form eines Vorschlagskatalogs für die Umsetzung in internen Folgeprojekten aufbereitet.




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