TSM - Business & Logistics Consulting

» Metallbearbeiter

Unser Kunde

Ziele:

  • Nachhaltig positive Unternehmensfortführung
  • Aufrechterhaltung des Betriebes
  • Beibehaltung der Geschäftspartner
  • Wahrung der privaten Interessen und Einschränkung der persönlichen Haftungen aus dem familiären Umfeld des geschäftsführenden Gesellschafters strukturelle Anpassung der Prozesse
  • Senkung der Verbindlichkeiten durch entsprechenden Cash Flow,
  • nachhaltige Profitabilität

Unsere Leistungen:

  • Ständige Begleitung des Geschäftsführers
  • gemeinsame Verhandlung mit Geschäftspartnern, Behörden und Mitarbeitern
  • Erstellung von Konzepten, Plänen und Soll – Ist Vergleichen
  • laufende Überwachung des Erfolges

Ergebnisse:

  • Steigerung des Umsatzes um 31 %,
  • Steigerung des EGT von minus 17% auf plus 13% (Cash Flow I auf 17 %)
  • Steigerung des Produktivität je Mitarbeiter um 37%,
  • Senkung der Verbindlichkeiten um 40%,
  • Senkung der Entschuldungsdauer von n Jahren auf unter 7 Jahre.

Das Projekt

Unser Client ist ein Metall bearbeitendes Unternehmen in Neunkirchen (ca. 60 km südlich von Wien), welches primär die gesamte Palette der Oberflächenbearbeitung in Lohn seit mehr als 35 Jahren durchführt. Das Unternehmen ist ein typisch Eigentümer geführtes mittelständisches Unternehmen, welches durch seine langjährige Marktzugehörigkeit über einen entsprechenden Kundenstamm, insbesondere im internationalen Anlagenbau verfügt.

TSM hat das Mandat zur Sanierung des Unternehmens 2004 erhalten. Struktur, Qualität und aktuelles Zahlenmaterial waren zu diesem Zeitpunkt nicht oder nur spärlich vorhanden. Auftragsrückstände im Ausmaß mehrere Monate waren vorhanden. Durch eine Großinvestition in eine CNC – Anlage ohne entsprechende Absicherung durch einen Großkunden brachte das Unternehmen in unmittelbare Insolvenzgefahr. Aufgrund persönlicher Haftungen von mehr als 80% der Verbindlichkeiten, insbesondere durch nicht im Betrieb involvierte Familienmitglieder sollte eine Insolvenz verhindert werden. Das Unternehmen war zu diesem Zeitpunkt überschuldet und hatte aufgrund der bisherigen Entwicklung ein erhebliches negatives Eigenkapital. Zahlungsunfähigkeit war zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben, allerdings erhebliche Zahlungsstockungen.

Ziel war es daher, das Unternehmen aus der Verlustzone in eine nachhaltige Gewinnzone zu steuern unter Aufrechterhaltung des Betriebes, der Beibehaltung der Geschäftspartner und unter Wahrung der privaten Interessen der Familie bzw. des geschäftsführenden Geschäftsführers, sowie der strukturellen Anpassung aller Prozesse. Ferner sollte die gesamte Auftragsabwicklung, die Kontrolle der Qualität, der Personaleinsatz, die Kundenstruktur sowie die gesamte kaufmännische Abwicklung komplett neu gestaltet werden.

Am Ende der Restrukturierung sollte das Unternehmen, unter Wahrung der finanziellen Ressourcen und ohne weiteren Ausbau von Kreditmitteln einen Cash Flow I von rund 12% und ein positives Eigenkapital erwirtschaften. Dieses Ziel sollte auch ohne bilanziellen Einmaleffekten erreicht werden.

Geplant ist mittelfristig eine Kooperation oder/und Beteiligung mit gleichartigen Unternehmen zur Erweiterung der Dienstleistung und Nutzung der Synergien.

Als grundsätzliche Maßnahme betreuen wir bis dato die Geschäftsführung laufend, um ein permanentes Feed Back zwischen ihr und uns als Beratern zu gewährleisten. TSM hat ein kurzfristiges Konzept unter Einbeziehung der Mitarbeiter erarbeitet (Überstundenregelung, Wochenendarbeit) um die Auftragsrückstände im Ausmaß von fast 4 Monaten abzuarbeiten, was bis dato erfolgreich gelungen ist. Gleichzeitig wurde von TSM ein Kontrollsystem zur Verbesserung der Produktionsqualität und Terminverfolgung konzeptioniert und definiert. Nachkontrolle der aktuellen Buchhaltung sowie Übernahme und Kontrolle des Zahlungswesens durch TSM. Eine weitere umgesetzte Verbesserung war die Senkung der Kundenaussenstandsdauer von über 60 Tagen auf knapp unter 30 Tagen. Ferner wurden die gesamte Kundenstruktur und damit verbunden auch die Steigerung der Produktivität verändert. Damit wurde das Produktmix zu höherwertigen Bearbeitungen mit besserer Rentabilität erreicht.

Der Mitarbeiterstand sank infolge natürlicher Abgänge von 23 auf 17 bei um mehr als 30% gestiegenem Umsatz. Der Wechsel zu höherwertige und präzisere Anlagen ist der nächste geplante Meilenstein in der geplanten Entwicklung des Unternehmens. Im letzten abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen einen positiven Cash Flow I von 17 % erreicht, das negative Eigenkapital konnte gedreht werden, und beträgt ca. 10% des Jahresumsatzes.

Die gesamte Ergebnisverbesserung konnte ohne bilanziellen Einmaleffekten erreicht werden. Im laufenden Geschäftsjahr wurde in Folge einer Umschuldung nicht nur ein außerordentlicher Ertrag erzielt, sondern sämtliche nicht im Betrieb involvierten Familienmitglieder inkl. der damit verbundenen Pfandrechte auf Privatliegenschaften wurden aus der Haftung ohne zusätzlicher Leistungen, entlassen. Der Geschäftsführer ist jetzt auch 100% Gesellschafter des Unternehmens. Das Thema Insolvenz konnte somit aufgrund gezielter Umstrukturierung durch TSM sowie durch die konsequente Mitarbeit des Eigentümers verhindert werden.




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